Aktuelles und Termine

Theaterworkshop für Frauen

Der nächste Theater-Workshop "Bühne frei für die Königin" findet statt am Sa. und So. dem 28. und 29. September 2018 im Spielraum in München - Planegg

Anmeldung und Information: info@theater-vivalavida.de

Bühne frei für die Königin!

Es zählt nicht, wie alt Du bist, sondern wie Du alt bist.

Liebe Frauen, wir werden älter!

Was macht das mit uns? Wie erleben wir uns in unserem Älterwerden? Wie erleben wir körperliche und seelische Veränderungen? Was denken wir über unsere Stellung in der Gesellschaft, und was begegnet uns in unserem privaten und beruflichen Umfeld? Worüber freuen wir uns? Wovor haben wir Angst? Was macht uns traurig? Was macht uns wütend?

Bei meiner Beschäftigung mit dem Thema bin ich in Bezug auf die "gängigen" Vorurteile gegenüber älteren Frauen in der Gesellschaft auch auf meine eigenen Vorurteile gestoßen. Als ehemalige Berliner Frauen-Aktivistin in den 1970er Jahren ist diese Erkenntnis nicht gerade angenehm. Bascha Mika, Jahrgang 1954, die langjährige Chefradakteurin der "taz" hat sich in ihrem Buch "Mutprobe" der Benachteiligung von Frauen jenseits der 50 zugewandt. Die Journalistin wehrt sich darin gegen gängige Schönheitsideale und Altersdiskriminierung. "Jedes Jahr bedeutet einen Abzug in der Gesamtnote", so Mika." Die männlichen Jahre dagegen lädt die Gesellschaft positiv auf."  Für die britische Autorin Patricia Clough , Autorin des Buches "Vom Vergnügen eine ältere Frau zu sein" ,gehört es zu einer der größten Errungenschaften unserer Zeit, dass wir nicht nur länger leben, sondern auch länger gesund, länger jung bleiben. "Nur tun wir uns selber schwer, die alten Vorurteile aufzugeben".

Ich denke, wir sollten nicht darauf warten, bis sich unsere Gesellschaft im Hinblick auf die Wertschätzung von älteren Frauen zum Positiven ändert. Wir sollten uns selber ändern. Das beginnt damit, dass wir unsere eigene  Wahrnehmung in Bezug auf ältere Frauen kritisch überprüfen. Legen wir doch alle mal die gesellschaftlichen Vorurteile und Bewertungen von älteren Frauen in die Mitte. Und prüfen dann mutig, wie viel wir davon übernommen haben. Lasst uns damit spielen! Spielen, um zu erkennen, was das bedeutet, was das mit uns macht. Weinen und Lachen - Erkennen, Erleben, Transformieren - Theaterspielen!

Wir widmen uns im Spiel den Fragen: Was wollen wir? Wie wollen wir alt sein? Welche Aufgaben warten auf uns? Welche Freuden warten auf uns? Wie lernen wir mutig und vertrauensvoll mit körperlichen Einschränkungen umzugehen?  Was ist mit unserer Leistungsfähigkeit? Wird sie tatsächlich weniger, oder nur anders, vielleicht effektiver durch Langsamkeit und Innehalten?  Wie fühlen wir uns auch mit Falten und Altersflecken attraktiv?

Entwerfen wir unsere eigenen Modelle einer älteren Frau, die ihren Hängebusen mit Würde im Auf und Ab des Lebens schwingt. Vielleicht geht es auch einfach nur darum, mit dem eigenen SoSein im Einklang zu sein. Lasst uns aus unserem reichhaltigen LebenserfahrungsFundus Möglichkeiten für ein entspanntes und spannendes Altern kreieren.Ich freue mich sehr auf unser experimentelles Miteinander.

Samstag 17.02.2018 11:00 bis 21:00
Sonntag, 18.02.2018 9:00 bis 18:00
Ort: Krafthof Steinberg 94375 Stallwang
info@erdenkraft.net www.erdenkraft.net

Bericht vom Workshop  "Bühne frei für die Königin!"

am 17. /18. Februar 2018 in Stallwang / Niederbayern.

Dieser Workshop war so bereichernd für uns alle, geprägt von Tiefe und Leichtigkeit, dass es ein Geschenk ist, diese Erfahrung mit anderen Frauen zu teilen. Mit Ehrlichkeit, Kreativität, mit viel Humor und ohne Scham haben wir uns mutig den Themen zum Älterwerden gestellt, die uns traurig und wütend machen, die uns beängstigen und die uns erfreuen. Im Fokus der Arbeit stand das Annehmen der Gefühle und die damit verbundene Möglichkeit zur Transformation.

 "Ich schaue in den Spiegel und sehe eine Frau und ich kenne sie nicht."

Die Frau, die das sagt, schaut ratlos ins Publikum. Sie ist Teil eines Kreises von drei Frauen, die mit dem Rücken zur Kreismitte stehen und sich an den Händen halten. Es mutet an wie eine Uhr, die die vergehende Zeit symbolisiert, als dieser Kreis sich langsam dreht und eine andere Frau ihren Blick zum Publikum richtet: "Immer trage ich Schals und Tücher, um mein Alter zu verbergen." Wieder und wieder dreht sich der Kreis und wir hören Sätze wie: "30 Jahre habe ich in der Firma gearbeitet, jetzt sind meine Fähigkeiten nicht mehr gefragt". Nach einer weiteren Drehung trifft die Zuschauerinnen der nächste Satz mitten ins Herz: "Meine beste Freundin ist vor drei Wochen gestorben. Ich vermisse sie."

Der Kreis löst sich auf und die drei Akteurinnen murmeln die Worte: "Alt, einsam, traurig - alt einsam, traurig -alt, einsam, traurig" bis sie sich in eine Reihe formieren mit dem Rücken zum Publikum. Die Betonung dieser Wörter steigert sich in ihrer Intensität und Lautstärke. Eine magische Pause entsteht, bis schließlich ein gemeinsames Klatschen der Drei die Spannung auflöst. Die Frauen wenden sich zum Publikum und die Erste stellt fest, während sie die Hand zum Hals führt: "Was für hübsche Accessoires es doch gibt." Die nächste Frau freut sich: "Ich habe wieder Zeit für mich." Und weiter hören wir: "Es gibt viel Platz für die Begegnung mit anderen Menschen und ich lerne viel Neues." Einzeln treten nun die Frauen vor das Publikum. Jede sagt selbstbewusst und würdevoll : "Ich bin eine Königin!"

Sieben "Königinnen" reichen sich zum Abschluss des Theaterworkshops "Bühne frei für die Königin- Wie wollen wir leben, wie wollen wir sein im Alter ?" die Hände. Man sieht deutlich die strahlenden Gesichter, trotz des gedimmten Lichtes in dem kleinen Seminarraum auf dem Krafthof im niederbayerischen Stallwang.  In der Hand hält jede der Frauen im Alter zwischen 51 und 65 Jahren eine rote Rose.

Die Idee zu diesem Theaterworkshop, sich mit dem Altwerden zu beschäftigen, stammt von Christine Neubauer-Dorsch, 60, die mit ihrem Projekt Vivalavida - Theater für Wachstum und Transformation Menschen einlädt sich mit wesentlichen Lebensthemen auseinander zu setzten. Ein Markenzeichen ihrer Arbeit ist die Verbindung von Leichtigkeit und Tiefe, das von den Teilnehmerinnen bestätigt wird:

 "Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht. Gemeinsam mit anderen Frauen mich mit ernsten und tiefgehenden Themen und Ängsten über mein eigenes Älter werden auseinander zu setzten und dabei so viel Spaß zu haben war großartig!"

Warum dieser Titel ? Als Königin meint die Spielleiterin hier die archetypische Königin. Die weise Königin vereint in sich alle anderen Archetypen, die Heilerin, die Kriegerin, die Liebende, die Magierin, oder die Künstlerin. Die Königin weiß ihre Intuition zu nutzen, sie findet kreative Lösungen, kämpft für ihre Ideale und genießt ihr Leben.

Es war ein Augenblick voller Magie, als die drei Frauen in der oben beschriebenen selbst entwickelten Szene nach dem Klatschen, der den Klageruf "alt einsam, traurig" unterbrochen hatte, plötzlich inne hielten und sich dann mit neuer Ausrichtung zum Publikum wandten. In der Besprechung der Szene beschrieben die Darstellerinnen dann auch, was sie erlebt hatten: "Es war einfach nicht mehr auszuhalten dieses "Alt, einsam, traurig, es war furchtbar".

Das Klatschen, das sich beim Improvisieren ergab, erlöste sie aus dieser "Trance" und öffnete den Zugang zu einem neuen Bewusstsein über die Möglichkeiten, das Leben neu auszurichten. Der Raum zwischen dem Klatschen und dem Umdrehen, dieser Moment von Stille und Präsens ermöglichte die Transformation. Die Umwandlung von erlebtem Leiden in die Gewissheit, dass ich mich selbst entscheiden kann wie ich mein Leben bewerte. Das ist wie ein heiliger Moment. Das ist die Magie des Theaterspielens. Solche Momente vergisst man nicht. Sie weben sich ein in den Erfahrungsschatz des Lebens.

Eine Teilnehmerin schreibt :

"Gemeinsam den Weg zur "Königin" zu erleben. Wir haben uns auf die innere Bühne gewagt und viel gewonnen."

 Wut, Angst, Traurigkeit und Freude

Bewusstes Fühlen führt zu Selbstvertrauen, Präsens und Verantwortlichkeit. So führte Christine Neubauer-Dorsch die Teilnehmerinnen zunächst in den Ausdruck der vier Gefühle Wut, Traurigkeit, Angst und Freude, wobei zuvor ein Konsens darüber gefunden wurde, dass nicht nur eines dieser Gefühle ein "gutes" Gefühl ist. Alle vier Gefühle sind zunächst neutral. Sie dienen uns und haben alle ihre Berechtigung. Nur unterdrückte Wut führt zu zerstörerischem Verhalten. Mit Wut- Energie  kann ich Ja und Nein sagen, kann Grenzen setzen. Absicht zeigen, Entscheidungen treffen. Das ist  besonders für Frauen wichtig. Traurigkeit ermöglicht Nähe, Verbindung und Authentizität. Angst lässt uns achtsam, präsent und zentriert sein. Wir können gefahren wittern, Risiken abschätzen und der Zukunft ins Auge sehen. Freude lässt uns begeistert sein. Wir können Visionen haben, vorangehen, andere motivieren, großzügig sein, inspirieren , leicht sein.  Eine Teilnehmerin schreibt:

"Ich fühle mich wieder in meiner Kraft. Der Workshop war ein rundum Wohlfühlprogramm. Vielen Dank. Ich merke, dass besonders  der Zugang zur Wut sehr wichtig war um  handlungsfähig zu bleiben in meiner aktuellen Situation.(seit kurzem in Rente) Ich war schon gut dabei mir die Schneid abkaufen zu lassen. Ich habe sie mir aber wieder hergelacht."

Wut 1 Wut 2

 

Mutig ließen sich die Teilnehmerinnen dann ein auf die Fragen:  Was macht Dich wütend in Bezug auf dein eigenes Alt werden und in Bezug auf den Umgang mit älteren und alten Frauen in unserer Gesellschaft? Was macht dich traurig, was macht dir Angst? Was freut dich?

Christine Neubauer-Dorsch ist sich bewusst über die Herausforderung, die sie den Teilnehmerinnen zumutet. Als erfahrene und empathische Spielleiterin schafft sie einen Raum, der von Vertrauen, Achtsamkeit und Wertschätzung geprägt ist. Sie lässt die Teilnehmerinnen  die Gefühle, die sie in Bezug auf das Altwerden spüren zunächst auf einen Zettel schreiben. Die Anonymität  fungiert als Schutz  und erleichtert eine aufrichtige und ehrliche Aussage. Die Zettel werden in einem Hut gesammelt und ohne Nennung der Namen werden die Ergebnisse in der gemeinsamen Runde vorgelesen. Schnell werden Übereinstimmungen gefunden. Der Verlust von geliebten Menschen im Alter macht traurig. Auch der Verlust der jugendlichen Schönheit. Es stimmt traurig, dass es so wenig hilfreiche Vorbilder für ein würdiges Altwerden von Frauen in unserer Gesellschaft gibt. Das ist bei manchen anderen Völkern anders, bei denen die alte Frau eine wichtige und respektable Rolle spielt. Es macht uns wütend, wenn alte Frauen nicht ernst genommen werden, wenn sie gesellschaftlich abgewertet werden. Es macht uns Angst, wenn wir daran denken, dass wir geliebte Menschen verlieren werden, dass wir auf fremde Hilfe angewiesen sein könnten. Es freut uns, dass wir mit zunehmenden Alter selbstbewusster unsere Meinung vertreten könne, uns ernst und wichtig nehmen und über viel innere Weisheit und Lebenserfahrung verfügen.

Aus diesem "Stoff" wurden mit viel Spaß  in kleinen Gruppen Szenen entwickelt, die mit theaterästhetischen Mitteln an Intensität gewannen.

Als Fazit aus dem gemeinsamen spielerischen Forschen nehmen die Frauen die Erkenntnis mit: Ja, es kann sein, dass wir geliebte Menschen verlieren. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es so sein wird. Ja, es kann sein, dass wir körperliche  und mentale Einschränkungen erleben. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es so sein wird. Das ist das Leben . Und vor uns haben schon etliche Millionen von Menschen diese Lebensphase gemeistert.

Bedeutsam ist, wie wir später mit dem Verlust von geliebten Menschen, mit dem Verlust von körperlicher und geistiger Vitalität umgehen werden. Was können wir JETZT tun, damit das Alter nicht zu einer leidvollen Erfahrung wird?  Unsere Antwort: LEBEN - Leben in der ganzen Fülle unseres Daseins. Dazu gehört Dankbarkeit  und Wertschätzung für das was man hat und was man ist. Dazu gehört das eigene Potential zu leben und zum Ausdruck zu bringen. Dazu gehört: Lebendig sein, Spaß und Freude erleben.

Das haben wir an diesem Wochenende gemacht!

Wir sind Königinnen!

Weitere Feedbacks:

"Zwei tolle Augen - und Herz öffnende Tage, voller Freude und  überraschenden Erkenntnissen, mit Intensität, Tiefgang und erfrischender Leichtigkeit geleitet. Großes Dankeschön!"

 "Ich gehe aus diesem Workshop mit sehr viel Mut und Zuversicht in die Zukunft.

 "Ich danke dir von Herzen für diese deine Idee, den Anstoß für den Workshop und die wunderbar stimmige Umsetzung. Du machst das großartig. Mit soviel Weisheit, Wahrhaftigkeit, Wärme und Humor. Du bist eine Königin und wirkliches Vorbild! Ich freue mich so sehr über die wertvollen Erfahrungen, Erkenntnisse und Impulse. Ein wahrer Schatz, den ich mitgenommen habe. Der vielfältig und lange weiter seine Wirkung tun wird, da bin ich mir ganz sicher! Danke für dieses Geschenk."

Der nächste Theater-Workshop "Bühne frei für die Königin" findet statt am Sa. und So., dem 28. und 29. September 2018 im

Spielraum in München - Planegg.

Anmeldung und Information: info@theater-vivalavida.de

Bilder einer Aufführung

"Jetzt Reicht’s" in Berlin war ein großer Erfolg.
Hier finden Sie Bilder der Aufführung

Premiere von ´Jetzt reicht´s´ in Berlin

Einladung Jetzt reicht’s Berlin

am Dienstag, 22. November 2016

um 19.00 Uhr

Werkstatt der Kulturen Wissmannstr. 32 nahe U-Bhf. Herrmannplatz


Jetzt reicht’sDie Theatergruppe Vivalavida unter der Leitung von Christine Neubauer-Dorsch präsentiert das Stück Jetzt reicht´s , das im vergangenen Mai, anläßlich des 20.Jubiläums des Frauenhauses in Straubing aufgeführt wurde.

In Kooperation mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen - Geschäftsstelle Gleichstellung, der Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen Offensiv 91, der Gleichstellungsbeauftragten der Bezirke Treptow-Köpenick, Lichtenberg und Neukölln, sowie der Werkstatt der Kulturen wurde die Berlin - Premiere ermöglicht.

Die Aufführung ist Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen anläßlich des` Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen`, der weltweit am 25. November begangen wird, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzten. Die Inszenierung wird von zwanzig Laiendarstellern präsentiert, darunter einige ehemalige Mitglieder der Berliner Theatergruppe Molino unter Jaime Tadeo Mikan. Die musikalische Leitung hat Torsten Funk. Im Anschluss an die Aufführung gibt es ein Podiumsgesprächsmit der Sozialarbeiterin Heike Schulz von der Beratungsstelle Offensiv 91, mit der Regisseurin Christine Neubauer-Dorsch, sowie Vertreterinen und Vertretern aus der Politik.

Der Eintritt ist frei 

JETZT REICHT`S

JETZT REICHT’S ist eine Szenenkollage zum Thema Häusliche Gewalt.

Die Inszenierung will informieren, Mitgefühl erzeugen, Mut machen und zur Bewusstwerdung beitragen. Häusliche Gewalt ist kein privates, sondern ein gesellschaftliches Thema. Veränderung beginnt mit Bewusstwerdung.

Die erste Szene konfrontiert das Publikum in akustischer Form mit Häuslicher Gewalt in einer beispielhaften Szene, und provoziert die Frage nach dem eigenen Verhalten als Zeuge einer solchen Situation. Jede vierte Frau in Deutschland hat Erfahrung mit Häuslicher Gewalt. Diese Statistik wird in der zweiten Szene verbildlicht.

Als weiteres Beispiel Häuslicher Gewalt wird in einer spannungsreichen Auseinandersetzung zwischen einer Mutter und ihrer jugendlichen Tochter aufgezeigt, wie Betroffene - z.B. aus Scham - versuchen, die Spuren Häuslicher Gewalt zu verbergen. Wie kann die Erfahrung von seelischer und körperlicher Verletzung , von Demütigung und Erniedrigung heilen?  Dieser Frage widmet sich die Autorin mit der Kreation einer Kunstfigur, die - stellvertretend für alle Menschen mit Erfahrung von Gewalt - sich mutig ihren Gefühlen Angst, Traurigkeit, Wut und Freude widmet. Es gilt diese Gefühle anzunehmen, um den Weg zu Transformation und Heilung zu ermöglichen.

Skyline

"Ich kann mich jetzt noch besser in die Situation einer Frau in einer gewaltbesetzten Beziehung hineindenken bzw. -fühlen. Dies nehme ich mit für die Arbeit. Für mich persönlich habe ich erfahren, dass ich auch Dinge machen kann, die ich vorher noch nicht so gekannt habe, z. B. das Gefühl der Angst erleben und darstellen. Dies bestärkt mich in meinem Selbstvertrauen."  

Mitspielende Mitarbeiterin des Frauenhauses im Stück
"Jetzt reicht´s!" im Mai 2015

Am Schluss der Inszenierung wird Wertschätzung und Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht für die wertvolle Arbeit der Frauenhäuser, Gleichstellungs- und Beratungsstellen. Ein abschließendes Bild lädt ein, den eigenen Anteil am Gestalten eines friedlichen und sinnstiftenden Lebens zwischen Frauen und Männern wahrzunehmen, das die Verschiedenheit anerkennt und die unterschiedlichen Potentiale der Geschlechte wertschätzt.

Das Ensemble besteht aus ehemaligen Mitgliedern der Theatergruppe Molino und anderen Laiendarstellern, die sich mutig und kreativ mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Bereichert wird die Szenenkollage mit freundlicher Genehmigung von Herrn Stephan Eckl durch zwei Lieder aus dem Theaterstück" Du bist unschlagbar". Theaterstück zur Prävention von Häuslicher Gewalt. Theater EUKITEA, Musik: Fred Brunner, Copyright Theater EUKITEA gGmbH, 2006

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Kontakt

Christine Neubauer-Dorsch

Höhenstadl 4

94359 Loitzendorf

Tel.:09974 903405

E-Mail: