Aktuelles und Termine

Theaterworkshop für Frauen

Bühne frei für die Königin!

Es zählt nicht, wie alt Du bist, sondern wie Du alt bist.

Liebe Frauen, wir werden älter!

Was macht das mit uns? Wie erleben wir uns in unserem Älterwerden? Wie erleben wir körperliche und seelische Veränderungen? Was denken wir über unsere Stellung in der Gesellschaft, und was begegnet uns in unserem privaten und beruflichen Umfeld? Worüber freuen wir uns? Wovor haben wir Angst? Was macht uns traurig? Was macht uns wütend?

Bei meiner Beschäftigung mit dem Thema bin ich in Bezug auf die "gängigen" Vorurteile gegenüber älteren Frauen in der Gesellschaft auch auf meine eigenen Vorurteile gestoßen. Als ehemalige Berliner Frauen-Aktivistin in den 1970er Jahren ist diese Erkenntnis nicht gerade angenehm. Bascha Mika, Jahrgang 1954, die langjährige Chefradakteurin der "taz" hat sich in ihrem Buch "Mutprobe" der Benachteiligung von Frauen jenseits der 50 zugewandt. Die Journalistin wehrt sich darin gegen gängige Schönheitsideale und Altersdiskriminierung. "Jedes Jahr bedeutet einen Abzug in der Gesamtnote", so Mika." Die männlichen Jahre dagegen lädt die Gesellschaft positiv auf."  Für die britische Autorin Patricia Clough , Autorin des Buches "Vom Vergnügen eine ältere Frau zu sein" ,gehört es zu einer der größten Errungenschaften unserer Zeit, dass wir nicht nur länger leben, sondern auch länger gesund, länger jung bleiben. "Nur tun wir uns selber schwer, die alten Vorurteile aufzugeben".

Ich denke, wir sollten nicht darauf warten, bis sich unsere Gesellschaft im Hinblick auf die Wertschätzung von älteren Frauen zum Positiven ändert. Wir sollten uns selber ändern. Das beginnt damit, dass wir unsere eigene  Wahrnehmung in Bezug auf ältere Frauen kritisch überprüfen. Legen wir doch alle mal die gesellschaftlichen Vorurteile und Bewertungen von älteren Frauen in die Mitte. Und prüfen dann mutig, wie viel wir davon übernommen haben. Lasst uns damit spielen! Spielen, um zu erkennen, was das bedeutet, was das mit uns macht. Weinen und Lachen - Erkennen, Erleben, Transformieren - Theaterspielen!

Nach dem Eintauchen in die "Schattenseiten" mit tragisch-komischen Szenen widmen wir uns im Spiel den Fragen: Was wollen wir? Wie wollen wir alt sein? Welche Aufgaben warten auf uns? Welche Freuden warten auf uns? Wie lernen wir mutig und vertrauensvoll mit körperlichen Einschränkungen umzugehen?  Was ist mit unserer Leistungsfähigkeit? Wird sie tatsächlich weniger, oder nur anders, vielleicht effektiver durch Langsamkeit und Innehalten?  Wie fühlen wir uns auch mit Falten und Altersflecken attraktiv?

Entwerfen wir unsere eigenen Modelle einer älteren Frau, die ihren Hängebusen mit Würde im Auf und Ab des Lebens schwingt. Vielleicht geht es auch einfach nur darum, mit dem eigenen SoSein im Einklang zu sein. Lasst uns aus unserem reichhaltigen LebenserfahrungsFundus Möglichkeiten für ein entspanntes und spannendes Altern kreieren.Ich freue mich sehr auf unser experimentelles Miteinander.

Anmeldung und Information bei Christine Neubauer-Dorsch

info@theater-vivalavida.de

Samstag 17.02.2018          11.00 bis 21.00

Sonntag, 18.02.2018            9.00 bis 18.00

Ort: Krafthof Steinberg

94375 Stallwang

info@erdenkraft.net

www.erdenkraft.net

 

Bilder einer Aufführung

"Jetzt Reicht’s" in Berlin war ein großer Erfolg.
Hier finden Sie Bilder der Aufführung

Premiere von ´Jetzt reicht´s´ in Berlin

Einladung Jetzt reicht’s Berlin

am Dienstag, 22. November 2016

um 19.00 Uhr

Werkstatt der Kulturen Wissmannstr. 32 nahe U-Bhf. Herrmannplatz


Jetzt reicht’sDie Theatergruppe Vivalavida unter der Leitung von Christine Neubauer-Dorsch präsentiert das Stück Jetzt reicht´s , das im vergangenen Mai, anläßlich des 20.Jubiläums des Frauenhauses in Straubing aufgeführt wurde.

In Kooperation mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen - Geschäftsstelle Gleichstellung, der Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen Offensiv 91, der Gleichstellungsbeauftragten der Bezirke Treptow-Köpenick, Lichtenberg und Neukölln, sowie der Werkstatt der Kulturen wurde die Berlin - Premiere ermöglicht.

Die Aufführung ist Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen anläßlich des` Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen`, der weltweit am 25. November begangen wird, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzten. Die Inszenierung wird von zwanzig Laiendarstellern präsentiert, darunter einige ehemalige Mitglieder der Berliner Theatergruppe Molino unter Jaime Tadeo Mikan. Die musikalische Leitung hat Torsten Funk. Im Anschluss an die Aufführung gibt es ein Podiumsgesprächsmit der Sozialarbeiterin Heike Schulz von der Beratungsstelle Offensiv 91, mit der Regisseurin Christine Neubauer-Dorsch, sowie Vertreterinen und Vertretern aus der Politik.

Der Eintritt ist frei 

JETZT REICHT`S

JETZT REICHT’S ist eine Szenenkollage zum Thema Häusliche Gewalt.

Die Inszenierung will informieren, Mitgefühl erzeugen, Mut machen und zur Bewusstwerdung beitragen. Häusliche Gewalt ist kein privates, sondern ein gesellschaftliches Thema. Veränderung beginnt mit Bewusstwerdung.

Die erste Szene konfrontiert das Publikum in akustischer Form mit Häuslicher Gewalt in einer beispielhaften Szene, und provoziert die Frage nach dem eigenen Verhalten als Zeuge einer solchen Situation. Jede vierte Frau in Deutschland hat Erfahrung mit Häuslicher Gewalt. Diese Statistik wird in der zweiten Szene verbildlicht.

Als weiteres Beispiel Häuslicher Gewalt wird in einer spannungsreichen Auseinandersetzung zwischen einer Mutter und ihrer jugendlichen Tochter aufgezeigt, wie Betroffene - z.B. aus Scham - versuchen, die Spuren Häuslicher Gewalt zu verbergen. Wie kann die Erfahrung von seelischer und körperlicher Verletzung , von Demütigung und Erniedrigung heilen?  Dieser Frage widmet sich die Autorin mit der Kreation einer Kunstfigur, die - stellvertretend für alle Menschen mit Erfahrung von Gewalt - sich mutig ihren Gefühlen Angst, Traurigkeit, Wut und Freude widmet. Es gilt diese Gefühle anzunehmen, um den Weg zu Transformation und Heilung zu ermöglichen.

Skyline

"Ich kann mich jetzt noch besser in die Situation einer Frau in einer gewaltbesetzten Beziehung hineindenken bzw. -fühlen. Dies nehme ich mit für die Arbeit. Für mich persönlich habe ich erfahren, dass ich auch Dinge machen kann, die ich vorher noch nicht so gekannt habe, z. B. das Gefühl der Angst erleben und darstellen. Dies bestärkt mich in meinem Selbstvertrauen."  

Mitspielende Mitarbeiterin des Frauenhauses im Stück
"Jetzt reicht´s!" im Mai 2015

Am Schluss der Inszenierung wird Wertschätzung und Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht für die wertvolle Arbeit der Frauenhäuser, Gleichstellungs- und Beratungsstellen. Ein abschließendes Bild lädt ein, den eigenen Anteil am Gestalten eines friedlichen und sinnstiftenden Lebens zwischen Frauen und Männern wahrzunehmen, das die Verschiedenheit anerkennt und die unterschiedlichen Potentiale der Geschlechte wertschätzt.

Das Ensemble besteht aus ehemaligen Mitgliedern der Theatergruppe Molino und anderen Laiendarstellern, die sich mutig und kreativ mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Bereichert wird die Szenenkollage mit freundlicher Genehmigung von Herrn Stephan Eckl durch zwei Lieder aus dem Theaterstück" Du bist unschlagbar". Theaterstück zur Prävention von Häuslicher Gewalt. Theater EUKITEA, Musik: Fred Brunner, Copyright Theater EUKITEA gGmbH, 2006

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Kontakt

Christine Neubauer-Dorsch

Höhenstadl 4

94359 Loitzendorf

Tel.:09974 903405

E-Mail: